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Bob Marley - ... and the reggae is alive

 

Und wie er lebt der Reggae ! Dieses Jahr fand in Köln am 5. Juli zum 17. Mal das „Summerjam“, Europa’s größtes Reggae-Festival statt. Drei Tage tanzten und feierten Rastafaris, Hippies und Musikgourmets zu den Klängen von Seeed, Gentlemen, Freundeskreis, Beenie Man, Alpha Blondy & Co.

Rund 25.000 Reggae-Freunde aus aller Welt waren dabei. Doch der, der den Reggae bekannt gemacht hat konnte leider nicht mehr kommen. Er ist schon seit über 20 Jahren tot.

Robert “Bob“ Nesta Marley wurde am 6.1.1945 in Rhoden Hall, Jamaika geboren. Bereits im Alter von 16 Jahren ließ er sich seine so berühmten Dreadlocks wachsen und gründete die Band „The Teenagers“. Seine erste Single „Judge not“ kam heraus. 2 Jahre später gründete er die Band „The Wailers“, die übrigens auch beim „Summerjam“ dieses Jahr dabei waren. Er landete seinen 1. Nummer eins Hit in Jamaica: „Simmer down“. 3 Jahre danach heiratete der „Rastaman“ seine große Liebe Rita Anderson und zog zu seiner Mutter in die USA um dort sein eigenes Label zu gründen. Doch bereits im Herbst desselben Jahres zog es ihn ins sonnige Jamaika zu seinen Freunden den Wailers zurück. In den nächsten zwei Jahren wurde der „Soul Rebell“ gleich zwei mal Vater. Erst kam 1967 Tochter Cedella, dann 1 Jahr später Sohn David zur Welt.

Die nächsten 10 Jahre sollten für den legendären Sänger seine besten und erfolgreichsten werden. Die Alben „Soul rebell“ und „Catch a fire“ erschienen 1970 und 71. Bob machte eine Tour durch Londoner Clubs. 1973 wurde das Album „Burnin’“ veröffentlicht. Die anschließende Tour durch Großbritanien und die USA wurde ein durchschlagener Erfolg. Die Alben „Natty dread“ (mit dem Riesen-Mitsing-Hit „No woman no cry“) und „Rasta man vibration“ erschienen zwei Jahre später.  Touren durch Europa und USA folgten und die Welt ist im Reggae-Fieber !

Schock ! Am 3. Dezember 1976 wurde ein Mordanschlag auf Bob, seine Frau und zwei Freunde verübt. Doch schon bald hatte er sich davon erholt und veröffentlichte mit seiner Band 1977 ihr kommerziell erfolgreichstes Album „Exodus“, das übrigens auch in Deutschland auf der Platz Eins landete. Bob reiste nach Kenia und Äthiopien, wo er einen symbolischen Ring von einem äthiopischen Kaiser erhielt. Danach folgte wieder eine Europa-Tour, die aber wegen dem „King of reggae“, der einen Tumor am Zeh hatte abgebrochen wurde. Wegen seines strengen Rastafari-Glaubens wollte er diesen nicht operieren lassen.

1978 erschien das leider etwas kommerzielle aber immer noch erfolgreiche Album „Kaya“. Das meiner Meinung nach beste Album „Survival“ („So much trouble in the world“) kam 1979 auf den Markt.

Am 11.5.1981 starb Bob Marley im Alter von nur 38 Jahren an den Folgen eines Hirntumors. 10 Tage später wurde er in seinem Geburtsort beerdigt nachdem ihm kurz vorher hunderttausende Menschen entlang den Straßen ein letztes Mal zugejubelt hatten. Er ruht nun mit seiner Gibson-Gitarre und dem Ring von Haile Selassie in seinem eigens für ihn erbauten Mausolleum.

"One bright morning when my work is done I will fly away home.", sang er einst.

Dass das schon so bald traurige Realität werden würde, hatte er damals noch nicht ahnen können.

Er war ein großartiger Mensch, der viel für Jamaika, das Land Afrika getan. Mit seiner Musik hat er die Menschen vereinigt und sie wenigstens für die Zeit des Konzerts in Frieden zusammen geführt. Er war es, der die Rastafari-Kultur und den Reggae populär machte. Nicht immer wurde der bekennende Marihuana-Raucher dafür gebührend anerkannt. Zum Beispiel endete ein Konzert in Gabun 1980 im Chaos. Doch es gab auch Würdigungen, kurz vor seinem Tod bekam er den Order of Merit auf Jamaica verliehen, den sein Sohn Ziggy entgegennahm.

„Reggae is a holliday“, wie Recht er damit hat. Es gibt für mich keine schönere Musik als Reggae. Er passt zu jeder Stimmung und lässt einen träumen sich entspannen und abschalten vom stressigen Alltag.



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